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Aktuelle News und Hintergrundinfos

Zum Thema Windkraft in Herrenberg und Umgebung

31.08.2026
Falscher Modus in der Messnacht: Windrad-Lärmmessung in Baiereck steht auf wackligen Füßen

Die entscheidende Lärmmessung, auf der monatelang alle Entscheidungen zum Windrad-Ärger in Baiereck fußten, wurde in der Nacht auf den 14. März nicht im regulären Betrieb der Anlagen durchgeführt. Wie jetzt bekannt wurde, liefen die Windräder in dieser Nacht nicht im normalen Modus 0, sondern im leistungsreduzierten Modus 1 – ein Fehler, den selbst der Betreiber, die Windkraft Uhl aus Ellwangen, gegenüber dem SWR als "sehr ärgerlichen Fehler" einräumt. Der Hersteller der Anlagen habe schlicht einen falschen Betriebsmodus eingestellt.

Baiereck, der oberhalb liegende Ortsteil, kämpft seit Ende 2024 mit lauten Nächten und einer Flut an Beschwerden über die Windkraftanlagen auf der Schurwaldhöhe. Im März hatte der Betreiber erstmals gemessen, wie der Schall im Ort tatsächlich ankommt: Bei Volllast reichte der Wind zwar nicht, doch das Teilergebnis war brisant – ab einer Windgeschwindigkeit von 9,5 Metern pro Sekunde trat "Tonhaltigkeit" auf, ein charakteristisches Brummen. Die erlaubte Lautstärke selbst wurde laut Umweltamt zwar nicht überschritten, dennoch war das Brummen der Auslöser für eine ganze Reihe von Maßnahmen.

Ans Licht kam der Modus-Fehler nur durch Zufall: Parallel zur Messung des Betreibers hatte die Prüforganisation Dekra im Auftrag der Stadt Uhingen in derselben Nacht ebenfalls den Windrad-Lärm gemessen. Der Abgleich beider Datensätze brachte die Diskrepanz zutage. Ortsvorsteher Vincent Krapf spricht von "Verwunderung in der Bevölkerung" – zumal erst jetzt, mit Verzögerung, bekannt wurde, dass die Grundlage sämtlicher bisherigen Maßnahmen fehlerhaft war.

Diese Maßnahmen wurden seither in mehreren Schritten umgesetzt: Ab 8. Mai drosselte der Betreiber als Sofortmaßnahme die Anlagen bei Windgeschwindigkeiten ab 9 Metern pro Sekunde, Mitte Juni folgte eine freiwillige Nachtabschaltung zwischen 22 und 6 Uhr, und Mitte August wurde bekannt, dass die Anlagen dauerhaft im leistungsreduzierten Modus 1 weiterlaufen sollen. Genau dieser Betrieb wird von der Dekra-Messung vom 14. März als Referenz abgedeckt – jener Messung, die nun selbst auf falscher Basis zustande kam.

Ortsvorsteher Krapf kritisiert deutlich: Sämtliche seither ergriffenen Maßnahmen beruhten auf Messungen im falsch eingestellten Modus. Eigene Messungen zeigten dagegen, dass bei nahezu allen Windgeschwindigkeiten Tonhaltigkeiten aufträten. Auch die Stadt Uhingen zieht aus eigenen Dekra-Messungen den Schluss, dass die Behauptung, im Schwachlastbereich gebe es keine Tonhaltigkeiten, widerlegt sei. Die Stadt liest das vorliegende Gutachten so, dass die beiden Anlagen auf der Schurwaldhöhe oberhalb von Baiereck ihre Genehmigungsauflagen nicht erfüllen. Das Landratsamt wiederum hält die ursprüngliche Immissionsprognose, die der Genehmigung zugrunde lag, für erschüttert.

Erst jetzt soll der abschließende Dekra-Bericht beim Landratsamt vorliegen – die bisherige Kurzfassung reichte offenbar nicht aus. Als nächster Schritt ist eine neue Immissionsmessung im Gespräch, weil an den Anlagen inzwischen Schwingungstilger eingebaut werden sollen. Auch die gesetzlich vorgeschriebene Abnahmemessung für die Anlagen steht laut Landratsamt weiterhin aus.

Trotz gedrosseltem Betrieb und Nachtabschaltung ist das Problem für die Anwohner nicht gelöst: Die Beschwerden haben laut Krapf nicht aufgehört, sie verlagern sich lediglich in die Abend- und Morgenstunden. Gerade im Sommer, wenn man draußen sitzen möchte, sei das rhythmische Kreisen der Rotoren – von manchen mit einem tief fliegenden Flugzeug verglichen – als sehr störend wahrzunehmen. Krapf geht davon aus, dass das Landratsamt nach diesem Lapsus nun "deutlich genauer hinschaut".

Auch die Bürgerinitiative Pro Schurwald übt scharfe Kritik: Sie hält die März-Messung im leistungsreduzierten Modus für irrelevant und kann eine Manipulation nicht ausschließen. Den geplanten Einbau von Schwingungstilgern bezeichnet die Initiative als "einfaches Experimentieren nach dem Motto Trial-and-Error", das nicht mehr akzeptabel sei. Zudem sei die gesetzliche Zwölf-Monats-Frist für die Abnahmemessung an den Windrädern längst überschritten.

Der Fall zeigt exemplarisch, wie fragil die Datenbasis ist, auf der Genehmigungen für Windkraftanlagen in Wohnortnähe stehen – und wie lange es dauert, bis handfeste Fehler überhaupt auffallen.

Quelle: Nürtinger Zeitung (NWZ), 29.08.2026, "Falscher Modus in der Messnacht", von Jürgen Schäfer.

10.08.2026
Warum in Oberwiera ein funktionierendes Windrad abgerissen wird
Nach nur zweieinhalb Jahren Betrieb wird das einst höchste Windrad Sachsens in Oberwiera (Landkreis Zwickau) wieder demontiert. Anwohner klagten über einen dauerhaften Brummton – manche verglichen ihn mit dem Turbinengeräusch eines startenden Flugzeugs. Weder ein per Kran durchgeführter Getriebetausch noch nächtliche Abschaltungen brachten Abhilfe; laut Branchenverband BWE ist der Fall bundesweit ohne Vorbild.
09.08.2026
Windrad zu laut: 10-Millionen-Anlage in Oberwiera wird wieder abgebaut
Nach nur rund zweieinhalb Jahren Betrieb muss Sachsens einst höchstes Windrad in Oberwiera (Kreis Zwickau) wieder weichen – Anwohner klagten über ein Dauerbrummen, das selbst bei geschlossenen Fenstern unerträglich war. Weder ein Getriebetausch noch nächtliche Abschaltungen konnten das Problem lösen. Ab Juli 2026 baut der Hersteller die rund 10 Millionen Euro teure Anlage komplett zurück – laut Branchenverband ein bundesweit einmaliger Fall.
13.07.2026
Strommix in Deutschland: Wie sauber ist der Strom wirklich?
Deutschlands Stromproduktion ist seit 2000 deutlich sauberer geworden – Wind und Sonne liefern heute fast die Hälfte des öffentlichen Stroms. Trotzdem lag die CO₂-Intensität 2025 bei rund 370 g/kWh, mehr als in fast allen Nachbarländern. Der Atomausstieg hat eine wetterunabhängige, CO₂-arme Stromquelle wegfallen lassen – ein Vergleich mit Frankreich, Norwegen und der Schweiz zeigt den Unterschied. Mehr dazu im interaktiven NZZ-Stromtracker: Strommix in Deutschland: Wie sauber ist der Strom?
23.05.2026
Windpark Königseiche: Gutachten bestätigt unzulässigen Lärm in Baiereck
Seit eineinhalb Jahren leiden die Anwohner des Uhinger Ortsteils Baiereck unter störenden Wusch- und Brummgeräuschen vom Windpark Königseiche bei Ebersbach. Eine Immissionsmessung im März 2026 hat nun offiziell bestätigt, was die Bevölkerung schon lange beklagt: Bei Windgeschwindigkeiten über neun Meter pro Sekunde erzeugen die Windräder eine unzulässige Tonhaltigkeit. Als Sofortmaßnahme werden die Anlagen bei starkem Wind gedrosselt, während der Betreiber Uhl Windkraft technische Lösungen prüft. Ergänzend dazu erhebt ein kritischer Leserbrief von Tobias Ihle schwere Vorwürfe: Die Windkraftanlagen hätten zu keinem Zeitpunkt die Genehmigungsauflagen erfüllt, das Landratsamt habe Beschwerden jahrelang ignoriert und die Abnahmemessung durch den Errichter fehle bis heute.
30.03.2026
Schluss mit der Selbsttäuschung: Die Milliardengrab-Energiewende
Der ungebremste Ausbau von Wind- und Solaranlagen treibt die deutschen Strompreise auf Rekordniveau und belastet die Bürger mit jährlichen Systemkosten von über 36 Milliarden Euro. Während die Industrie unter den hohen Kosten leidet, werden Milliarden für Entschädigungen verschwendet, wenn Windräder wegen überlasteter Netze abgeschaltet werden müssen. Ohne eine radikale Kehrtwende hin zu ökonomischer Effizienz und gesicherten Kraftwerkskapazitäten droht Deutschland die schleichende Deindustrialisierung. Es ist Zeit für eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit über ideologische Ausbauziele stellt
30.03.2026
Genehmigt, aber nicht in Betrieb. Windenergieanlagen in BW.
Die Auswertung zeigt, dass zahlreiche Windenergieanlagen bereits genehmigt, aber noch nicht in Betrieb sind. Ein Großteil der Leistung entfällt auf Genehmigungen aus 2025 und davor, während 2026 bisher nur begrenzte neue Kapazitäten hinzukommen. In Baden-Württemberg selbst ist die Anzahl aktuell gering, was auf verzögerte Umsetzung trotz vorhandener Genehmigungen hindeutet.
21.02.2026
Focus Artikel: "Viel gebaut, wenig geliefert Warum wir uns mit Symbolpolitik ein Hochrisikosystem gebaut haben"
Viel gebaut, wenig geliefert - Die deutsche Energiewende
Deutschland gilt international als Vorreiter der Energiewende. Doch die nüchternen Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Trotz massivem Ausbau von Wind- und Solaranlagen lag der Anteil Erneuerbarer am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Verkehr) 2024 bei lediglich 22 Prozent – unter dem EU-Durchschnitt. Länder wie Spanien, Portugal oder Bulgarien schneiden besser ab.
Zwischen 2020 und 2025 wurde Erzeugungskapazität im Umfang von rund 50 ehemaligen Atomkraftwerken installiert. Das Ergebnis: Der Anteil Erneuerbarer am Gesamtenergieverbrauch stieg um gerade einmal drei Prozentpunkte.
Besonders alarmierend ist die wachsende Instabilität des Stromnetzes. Die Zahl der täglichen Noteingriffe zur Verhinderung von Blackouts stieg von knapp 6.800 im Jahr 2020 auf über 19.000 im Jahr 2025 – das sind durchschnittlich 53 Eingriffe pro Tag. Die Kosten dafür belaufen sich auf hunderte Millionen Euro pro Quartal.
Gleichzeitig ist Deutschland vom Stromexportland zum Nettoimporteur geworden und gibt jährlich über zwei Milliarden Euro für den Einkauf von Strom im Ausland aus – obwohl die installierte Leistung auf Rekordhoch liegt.
Die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 werden auf fünf Billionen Euro geschätzt. Bereits heute können 4,2 Millionen Menschen in Deutschland ihre Energierechnungen kaum noch bezahlen. Fazit des Autors: Die Energiewende scheitert nicht an Wind und Sonne, sondern an fehlendem Systemdesign – ohne ausreichende Speicher, ohne ausgebaute Netze, ohne ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse. Wer jetzt nicht umsteuert, riskiert die wirtschaftliche Stabilität des gesamten Industriestandorts Deutschland.
Quelle: Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Focus Online, Februar 2026
21.02.2026
Französisches Gericht verurteilt Windparkbetreiber - Gesundheitsschäden durch Lärm anerkannt
Im November 2025 hat das Landgericht Straßburg einen Windparkbetreiber zu Schadensersatz verurteilt – wegen nachgewiesener Gesundheitsschäden durch Lärm.
Ein Ehepaar lebte seit 1985 in seinem Haus, als 2009 ein Windpark mit 12 Anlagen in der Nachbarschaft in Betrieb ging. Die Folge: jahrelange Schlafstörungen, Stress und Angstzustände. Das Gericht stellte fest, dass die gesetzlichen Nachtlärm-Grenzwerte über Jahre überschritten wurden, und erkannte einen direkten Kausalzusammenhang zwischen dem Windkraftlärm und den Gesundheitsschäden der Klägerin an. Im Urteil heißt es: „Der Betrieb der Windkraftanlagen ist die direkte und sichere Ursache für den Stress und die Angstzustände der Klägerin." Die Klägerin erhielt 8.300 €, ihr Ehemann 7.000 € Schadensersatz. Die Prozesskosten trägt der Betreiber.
Das Urteil zeigt: Behördliche Genehmigungen schützen Betreiber nicht automatisch vor Haftung. Betroffene Anwohner haben rechtliche Handhabe – auch wenn alle Vorschriften formal eingehalten wurden.
Quelle: Tribunal judiciaire de Strasbourg, Urteil vom 13. November 2025, Az. RG Nr. 17/02943
03.11.2025
Windkraft‒ Leserbrief "Vertrauen zerstört"
Der Leserbrief mit dem Titel „Vertrauen zerstört“ kritisiert, dass das Landratsamt Göppingen den Betrieb zweier Windkraftanlagen bei Baiereck wieder freigegeben hat. Die Autorin, Barbara Viereck aus Adelberg, bezieht sich auf die Bürgerinitiative Pro Schurwald, die mit eigenen Messungen festgestellt habe, dass die Windräder weiterhin zu laut seien. Trotzdem habe das Landratsamt ein Gutachten zur „fachlichen Auswertung“ beauftragt – jedoch von der Firma Wölfel, die vom Anlagenbetreiber Uhl-Windkraft selbst bezahlt wurde. Viereck bemängelt, dass dies nichts mit „unabhängig“ zu tun habe, und empfindet das Vorgehen des Landratsamts als Täuschung der Öffentlichkeit und Skandal, wodurch Vertrauen zerstört werde.
Leserbrief mit Überschrift "Vertrauen zerstört" und Text über Windkraftanlagen bei Baiereck.
Deutscher Zeitungsartikel über Windkraftanlagen, die trotz Lärmbeschwerden von der Bürgerinitiative wieder freigegeben wurden.
Textauszug: "Unter einem unabhängigen Gutachter stelle ich mir etwas anderes vor." mit Anführungszeichen.
22.10.2025
„Unabhängig“ oder doch Interessenvertretung? Der Dauerstreit um die Windanlage bei Baiereck – und wie Landratsamt Göppingen dem Betreiber in die Karten spielt
Die Bürgerinitiative BI Pro Schurwald erhebt schwere Vorwürfe gegen das Landratsamt – dessen beauftragte Analyse wurde übergeben an den Betreiber Uhl Windkraft, der wiederum das Gutachterbüro Büro Wölfel bezahlt hat, das prompt eine Betriebs­freigabe empfahl. Kritiklos übernimmt das Amt diese Einschätzung – von einer echten, unabhängigen Überprüfung kann kaum die Rede sein.
Zeitungsartikel mit Überschrift "Windräder bei Baiereck Der Lärm ist weitgehend weg – Behörde widerspricht Bürgerinitiative".
09.10.2025
Windräder in Baiereck: Lärmprobleme kehren zurück.
Anwohner klagen erneut über nächtliche Geräusche und Brummtöne. Betreiber und Behörden suchen nach einer dauerhaften Lösung. Die erhoffte Verbesserung durch den Tausch des Getriebes blieb leider aus.
Ausschnitt einer Zeitungsseite mit der Überschrift "Windräder: Der Lärm ist zurück, der Brummton auch" und einem Foto eines Mannes mit Kopfhörern.
01.10.2025
Gutachten zur Energiewende Sept. 2025
Von der Wirtschaftsministerin Reiche.
Titelbild: "Energiewende. Effizient. Machen. Monitoringbericht zum Start der 21. Legislaturperiode." Logos ewi und BET.
07.08.2025
Wie wirtschaftlich ist die Windkraft in BW wirklich?
Sehen Sie sich jetzt diese Wirtschaftlichkeitsrechnung an.
Tabelle mit Wirtschaftlichkeitsabschätzung für Windräder RM-07: Vergleich mit und ohne Sondervergütung.
09.07.2025
Spiegel TV
Die Windrad-Wut: Bürger gegen neue Riesen-Räder

07.07.2025
Erneuerbare‒Energien‒Gesetz der EU
aktualisiert
30.06.2025
NABU: "Wir müssen den Spitalwald schützen!"
„Der neue NABU-Flyer zieht ein klares Fazit: Um die Artenvielfalt und unser Trinkwasser zu schützen, dürfen im Spitalwald keine Windenergieanlagen gebaut werden.“
24.06.2025
Gefährdung unseres Grundwassers
Zusammenfassung zur Wasserschutzzone II und den Auswirkungen der geplanten Windkraftanlagen im Spitalwald darauf.
Präsentationsfolie über hydrogeologische Bewertung von Windkraftanlagen im Spitalwald Herrenberg, mit Waldlandschaft.
20.06.2025
Windkraftanlagen im Wasserschutzgebiet Spitalwald
Vortrag von Prof. Dr. Goldscheider - Jetzt auf YouTube
09.06.2025
Das erwartet uns (Lärmprobleme)!
Lärmprobleme durch immer höher werdende Windkraftanlage verschiedener Hersteller
Bilder anklicken und genauer ansehen!
Die Lärmgutachten basieren auf theoretischen Rechenmodellen, nicht auf ortsbezogenen Messungen. Diese Werte bieten folglich keine Gewähr dafür, dass es später nicht zu Lärmproblemen kommt.
09.06.2025
Größter Verband der Grundwasser-Experten:
"Wir benötigen besseren Schutz des Grundwassers bei der Planung von
Windenergieanlagen!"
Besonders relevant für den Spitalwald (Wasserschutzzone II)
Stellungnahme des Vorstands der Fachsektion Hydrogeologie:
Bildschirmfoto eines deutschen Presseartikels mit dem Titel "Hydrogeologen plädieren für besseren Schutz des Grundwassers bei der Planung von Windenergieanlagen".
09.06.2025
Windkraft‒Urteil des VGH München
Aussagekräftiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs München zum Thema Windkraftanlagen in der Wasserschutzzone II im Höhenkirchner Forst (gleiche Zone wie Spitalwald!).
23.05.2025
Referenzertragsmodell wird überdacht
"Wir überprüfen das Referenzertragsmodell auf Kosteneffizienz unter anderem hinsichtlich unwirtschaftlicher Schwach-Wind-Standorte."
19.05.2025
Unser neuer Flyer
Zur Veranstaltung am 05.06.
25.04.2025
Rückblick: Infoveranstaltung in Herrenberg
Ausschnitt aus dem Gäubote - anklicken zum Vergrößern
15.04.2025
Lärmprobleme im Schurwald in Baiereck
Sieben Personen stehen vor einer schneebedeckten Landschaft mit Windrädern.
Artikelüberschrift "Erste Maßnahmen gegen das Brummen", Text über Windkraftanlagen bei Uhingen.
Kreisdiagramm zeigt 96% "Ja" und 4% "Nein" zu Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Alltag in Baiereck.
Die Bevölkerung wurde befragt. Ergebnis: 96% fühlen sich durch die neuen Windkrafträder im Alltag beeinflusst .
Balkendiagramm zur Alltagsbeeinflussung durch Windräder; die Mehrheit fühlt sich stark bis sehr stark beeinflusst.
07.03.2025
Videoinhalte zum Thema Windkraft
Jetzt im ZDF und Spiegel ansehen:
Windräder in einem Feld unter bewölktem Himmel. Unten links steht "planet e".
Quelle: https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-streitfall-windenergie-100.html
Ein Windrad mit rot-weißen Flügelspitzen vor blauem Himmel mit weißen Wolken.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wenn-windraeder-baeume-verdraengen-fuer-den-wald-ist-es-eine-katastrophe-spiegel-tv-a-20732808-4e4c-4219-89a8-29b8d4854d68
20.02.2025
Stellungnahme der Vertrauensleute des Bürgerbegehrens
Stellungnahme der Vertrauensleute des Bürgerbegehrens zu Windkraftanlagen im Spitalwald Herrenberg, 18.02.2025.
(Gemeinderatssitzung 18.02.2025)
07.02.2025
Windschwaches Land BaWü (Windatlas)
Die Windleistungsdichte liegt in unserer Region unter den nötigen Werten für eine sinnvolle Nutzung von Windkrafträdern.
23.01.2025
So verbraucht und erzeugt Deutschland Strom
Im täglichen/monatlichen Überblick können wir erkennen, wie viel Strom aus den jeweiligen Methoden (z.B. Windkraft) generiert werden.
23.01.2025
Ökologische Naturräume
Wir haben eine offizielle Stellungnahme des NABU erhalten. Hier weitere Infos zu den Auswirkungen der geplanten Windräder:
23.01.2025
Vogelschutz
Die Erosion des (Vogel-)Artenschutzes im Spitalwald durch den Ausbau der Windkraft
Im Spitalwald sind über acht der mehr als 30 sogenannten windkraftsensiblen Vogelarten (vgl. „Helgoländer Papier“) anzutreffen, darunter:
- Rotmilan
- Schwarzmilan
- Wanderfalke
- Baumfalke
- Wespenbussard
- Uhu
- Waldschnepfe
- Graureiher
Durch die umfangreichen Gesetzesänderungen, insbesondere im Jahr 2022 (zusammengefasst im „Habeck’schen Osterpaket“), wurden zahlreiche Einschränkungen und Anpassungen vorgenommen. So wurde die Liste der 30 windkraftsensiblen Arten auf lediglich 15 Arten reduziert (siehe auch „BI lebenswertes Böblingen“). Gleichzeitig wurden die Prüf- und Schutzradien für Horste drastisch verkleinert:
- Rotmilan: 500 m / 1200 m (vorher: 1500 m / 4000 m)
- Schwarzmilan: 500 m / 1000 m (vorher: 1000 m / 3000 m)
- Wanderfalke: 500 m / 1000 m (vorher: 1000 m)
- Baumfalke: 350 m / 450 m (vorher: 500 m / 3000 m)
- Wespenbussard: 500 m / 1000 m (vorher: 1000 m / 3000 m)
Die Waldschnepfe (500 m) und der Graureiher (1000 m / 3000 m) wurden sogar vollständig von der Liste gestrichen.
Bis 2020 galten für den Rotmilan in Baden-Württemberg sogenannte Dichtezentren, wenn mehr als vier Paar-Reviere in einem Umkreis von 3,3 km vorhanden waren. Diese Regelung wurde vom damaligen Umweltminister Untersteller auf mehr als sieben Paar-Reviere im selben Radius geändert. Für den Spitalwald und seine Umgebung galt zumindest das frühere Dichtezentrum (siehe z. B. Walz 2014 sowie „BI lebenswertes Böblingen“). Es ist jedoch fraglich, ob das neue Dichtezentrum von 2020 noch erreicht wird. Laut LUBW weisen sowohl das TK-Blatt Nagold 7418 NO als auch das TK-Blatt Stammheim 7318 SO jeweils vier bis sieben Revierpaare auf.
Im Großraum Böblingen-Herrenberg existieren Schwerpunkte der Artenvorkommen in den Kategorien A und B, die flächenmäßig in der „Fachbeitrag Artenschutz für die Regionalplanung Windenergie“ (LUBW 2022) dokumentiert sind. Es muss dringend darauf hingewiesen werden, dass diese Gegebenheiten möglicherweise die letzten Chancen bieten, artenschutzrelevante Argumente in die Genehmigungsverfahren einzubringen – sofern die Behörden ihre eigenen Vorgaben ernst nehmen.
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